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Katze Kitty hat es nicht leicht. Sie ist das

Oberhaupt einer Meckenheimer Familie, die

zwar lieb zu ihr ist, aber auch merkwürdige

Angewohnheiten hat. Zum Beispiel laden

diese Menschen öfter Gäste ein – ohne die

Katze zu fragen! Auch freuen sie sich nur

mäßig über Geschenke, obwohl Kitty sich

da viel Mühe und Gedanken macht und

fast jede Nacht eine Maus (oder doch deren

Überreste) auf dem Teppich platziert. Nicht

zuletzt belegen sie die gemütlichsten Sitz-

möbel des Haushalts, bestehen auf Tierarzt-

besuchen und haben bis heute nicht verra-

ten, wie eine Futterdose aufgeht.

Seit Jahren erfreut Kitty, die selbstlose

und mitunter unverstandene Katze, die Le-

ser der Seite Tier&Wir im General-Anzeiger

Bonn. Nun ist aus ihren Abenteuern ein

Buch geworden. Ariane Stech hat die Katz-

Katze Kittys Abenteuer

Ariane Stech veröffentlicht

ihre Glossen erstmals als Buch –

Illustrationen von Sabine Dräbing

KU LT U R

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engeschichten geschrieben, Sabine

Dräbing die Illustrationen gezeich-

net. Und Kitty hat keine Einwände

geäußert. Auf gut 60 Seiten turnt

die Katze nun durch ihren turbul-

enten Alltag und muss immer wie-

der Rücksicht nehmen auf die ihr

anvertrauten Menschen. Sie sind

ihr halt ans Herz gewachsen, trotz

aller Eigenheiten.

„Die echte Kitty lebt seit über

elf Jahren bei uns“, erzählt Ari-

ane Stech. „Sie war von Anfang an eine

Inspiration: So würdevoll und eigensinnig,

wie nur Katzen es sein können – und dazu

gut gelaunt und freundlich“. Während die

freiberufliche Journalistin arbeitet, liegt

Kitty gern auf ihren Füßen oder neben der

Tastatur oder auf dem kleinen Sofa im Ar-

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beitszimmer. Ab und zu macht sie dann die

Augen auf und zwinkert ermutigend. Die

beiden Kinder der Familie Stech sind inzwi-

schen erwachsen und ausgezogen, fragen

aber ständig nach Kitty und freuen sich über

Handyfotos in großer Zahl.

Sabine Dräbing ist eigentlich mehr der

Hundetyp, hat sich aber auch mit Kitty an-

gefreundet. „Sie ist lieb, beißt nicht – was

ich mit anderen Katzen schon anders erlebt

habe – und hält sogar still, wenn ich abzeich-

ne. Jedenfalls kurz.“ Sehr ungewöhnlich fin-

det die Designerin Kittys Gesicht, das – einer

venezianischen Karnevalsmaske gleich –

farblich in zwei Hälften geteilt ist: „Das hätte

man schöner gar nicht erfinden können.“

Das Büchlein „Kitty – Von einer sensiblen

Katze und ihrer seltsamen Familie“ wird

alle Katzenfreunde erfreuen. Es ist im

Buchhandel sowie über die Internetseite

www.kitty-das-buch.de

erhältlich ISBN

978-3-00-050533-1