Table of Contents Table of Contents
Previous Page  35 / 212 Next Page
Information
Show Menu
Previous Page 35 / 212 Next Page
Page Background

P O L I T I K + I MP U L S E

35

Seit etwa eineinhalb Jahren laufen die Ar-

beiten in der Meckenheimer Hauptstraße.

Herr Wittges-Stoelben, wie beurteilen Sie

den Fortgang der Sanierung? Lief alles

glatt? Gab es starke Behinderungen im

Geschäftsalltag der anliegenden Unter-

nehmen?

WWS:

Von Anfang an gab es fast keine Pro-

bleme durch die Sanierungsarbeiten. Verzö-

gerungen im letzten Jahr waren dem Stark-

regen geschuldet. In diesem Jahr läuft die

Baustelle hervorragend. Besonders positiv

ist, dass die Hauptstraße bis voraussichtlich

Mitte März durchgängig befahrbar sein wird.

So sind alle Bereiche gut erreichbar. Her-

vorragend klappt die Zusammenarbeit mit

dem Baustellenkoordinator der Stadt, Herrn

Peter Daube, und den Bauarbeitern vor Ort,

die sich vor allem durch große Hilfsbereit-

schaft ausgezeichnet haben. Ich habe bisher

nur Positives gehört. Das Zusammenspiel

des Dreiecks Einzelhändler, Baufirmen und

Stadt ist super. Beim Ablauf der Arbeiten

wird Rücksicht auf den Geschäftsalltag ge-

nommen, es werden Lösungen angeboten.

Die Kommunikation stimmt. Das war auch im

Vorfeld ein großes Anliegen des Meckenhei-

mer Verbunds.

Mittlere und untere Hauptstraße präsen-

tieren sich inzwischen im neuen Gewand

– haben Sie es sich so vorgestellt? Gefällt

Ihnen das neue Gesicht der Altstadt?

WWS:

Mir gefällt es sehr gut. Die Gestaltung

ist hell und offen. Zudem haben wir deutlich

bessere technische Möglichkeiten, zum Bei-

spiel bei der Strom- und Wasserversorgung

im Rahmen der Organisation unserer Feste.

Selbst frühere Zweifler sind mittlerweile voll

des Lobes. Positiv ist es, dass Bordsteinkan-

ten und Stolperfallen nun beseitigt sind, was

eine deutliche Verbesserung für Mütter mit

Kinderwagen oder Senioren mit Rollatoren

bedeutet. Einen schönen Farbtupfer stellt

das Mobiliar dar, die apfelgrünen Fahrrad-

ständer und einladenden Bänke. Die Stadt-

verwaltung hat zugesagt, dass wir davon

noch mehr bekommen.

Auch der obere Kirchplatz und die große

Freitreppe sind fertig...

WWS:

Ja, hier setzt sich die offene Gestal-

tung fort. Einiges hat sich noch nicht be-

währt und ist noch im Fluss. So wird darüber

diskutiert, wie die Stolpergefahr durch die

großen Sitzstufen beseitigt werden kann.

Diese werden übrigens schon jetzt gut an-

genommen und sorgen für Aufenthaltsqua-

lität. Die Freitreppe hat auch beim Altstadt-

fest eine deutliche Verbesserung für die

Stände in diesem Bereich bedeutet, die sie

zur Präsentation mit einbeziehen konnten.

Schon jetzt ist zu erkennen: Der Kirchplatz

wird, wenn alles fertig ist, wunderschön!

Wir freuen uns schon auf unser nächstes

Altstadtfest. Ein wenig skeptisch stehen wir

der Bühne gegenüber, die unserer Meinung

nach zu hoch geraten ist.

Gleichzeitig mit der Sanierung wurde auch

die Marke „Lebendige Altstadt“ einge-

führt. Was verbirgt sich dahinter?

WWS:

In Meckenheim gibt es zwei Zent-

ren, Altstadt und Neuer Markt. Jedes hat

ein eigenes Profil und eigene Stärken.

Gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung

der Stadt und der Beratungsfirma Cima ha-

ben wir uns in einem Workshop die Frage

gestellt: Wofür steht die Altstadt? Wir ha-

Erfolgsgeschichte

Altstadtsanierung

Über die „Erfolgsgeschichte Altstadtsanierung“ sprach Anita

Borhau-Karsten mit dem Vorsitzenden des „Meckenheimer Ver-

bund e.V. - für Meckenheim“ Willi Wittges-Stoelben (WWS).