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Meckenheimer Verbundes gab es zudem die

obligatorischen Strohhüte und Windlichter.

Unterhaltsam führte Moderator Richard

Recker durch die Veranstaltung. Beim In-

terview verriet der Ur-Meckenheimer und

Heimatvereins-Mitglied Manfred Schaefer

einiges über die alte Rosskastanie, die der

Veranstaltung ihren Namen verleiht. Diese

sei schon 1924, als die Stephanuskapelle

errichtet wurde, ein stattlicher Baum ge-

wesen. 1936 sei nach „Feuer im Stamm“ der

Baum mit Beton gefüllt worden. „Es war und

ist üblich, dass junge Leute im Schatten des

Baumes erste zarte Verbindungen knüpfen

– diejenigen, die etwas für die Kastanie ge-

tan haben, haben auch etwas für den Fort-

bestand der Meckenheimer Bevölkerung

getan“, scherzte Schaefer. Er erinnerte

auch an Schuhmachermeister Hans Velten,

der als Mitbegründer des Heimatvereins

1973 die Restaurierung des beschädigten

Baumes ermöglicht hatte. Dessen Kinder,

Hans Gereon Velten und Otti Bertram,

waren anlässlich ihres 125-jährigen

Geschäftsjubiläums Hauptspon-

soren der diesjährigen „Nacht

unter der Kastanie“. Otti Bertram hat auch

an der spontan gebildeten Jury mitgewirkt

und gemeinsam mit CDU-Parteivorsit-

zender Katja Kroeger, Martina Linten und

Ulrike Schmuck das stilvollste Picknick-Ar-

rangement ausgezeichnet. Als Sieger ging

die Geburtstagstafel von Anne Langen-

siepen-Kahle hervor, die alle ihre Gäste zum

Picknick auf den Stephansberg mitgebracht

hatte.

Die Idee zur „Nacht unter der Kastanie“ hat-

te Verbund-Vorstandsmitglied Wilhelm Ley

vor etwa zehn Jahren. Englische Veranstal-

tungen dienten als Vorbild. 2005 fand das

Meckenheimer Picknick erstmals statt. Seit-

her lädt der Verbund alle zwei Jahre auf den

Stephansberg ein.

MEC K E NH E I ME R V E R B UN D

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