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Handwerk international –

Handwerk in Afrika

H A N DWE R K

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„Schöne Grüße aus Uganda“, so lautete der

SMS- oder WhatsApp-Standardtext an Fami-

lie, Freunde und Kollegen, als ich im Juni

diesen Jahres zum zweiten Mal nach 2011 für

eine Woche im Rahmen eines Entwicklungs-

hilfeprojektes als Vertreter und im Auftrag

der Handwerkskammer zu Köln nach Afrika

gereist war.

Der Aufenthalt 2011 zusammen mit dem

damaligen Handwerkskammervizepräsiden-

ten Fred Balsam hatte ganz im Zeichen des

Aufbaus von Organisationsstrukturen wirt-

schaftlicher Selbstverwaltung gestanden. Es

ging darum, den ugandischen Unternehmer-

verband USSIA (Uganda Small Scale Indust-

ries) dabei zu unterstützen. Ich konnte mich

damals mit den dortigen Unternehmens-

strukturen vertraut machen und erfuhr, dass

diese mit unseren kaum vergleichbar sind.

Im Rahmen eines Wirtschaftskongresses

hielt ich Vorträge zur Organisationsstruktur

im deutschen Handwerk, dessen Aufgaben,

Kompetenzen und Zielen. In der Zwischen-

zeit hat sich dort einiges getan. Die USSIA

hat sich erfolgreich weiterentwickelt, ein

Netzwerk von Betrieben, staatlichen- und

nichtstaatlichen Institutionen aufgebaut

und stellt einen geachteten und akzeptier-

Thomas Radermacher mit Unternehmer

Mr. Mayondo in dessen Türenausstellung

Fotos: Thomas Rademacher